Der „Eine Welt“ Podcast des MPG informiert über die aktuelle Situation der Bürger*innen und der Schülerinnen und Schüler, besonders der an der Mekelle Adventist School, in Äthiopien. Die Podcast-Folgen könnt ihr hier anhören. Viel Spaß beim Hören.
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Schwerpunkt 2022: Unsere Welt-Eine Welt
Top Story

Junge Menschen denken Europa neu-RYLA Seminar 2022
Auch in diesem Jahr bekamen Schülerinnen und Schüler des Max-Planck-Gymnasiums in Groß-Umstadt durch den Rotary Club Dieburg-Babenhausen die Chance, an dem 3 tägigen Rotary Youth Leadership Award (RYLA) Seminar 2022 teilzunehmen. So fuhren in diesem Jahr Mona Laube und Marco Fitzek in die Europäischen Akademie Otzenhausen im Saarland, um an den Arbeitsgruppen und Diskussionsrunden teilzunehmen. Anlässlich des Krieges in der Ukraine war das diesjährige Thema die Auswirkungen dessen auf Europa und die Handlungsoptionen der jungen Generationen für eine friedliche Zukunft.
Um die Komplexität von Krisen und die resultierenden Folgen darzustellen, wurde zunächst ein Planspiel veranstaltet. Ein Land, unterteilt in verschiedene Regionen, die jeweils nur bestimmte Ressourcen zur Verfügung haben, war die Ausgangssituation des kreierten Szenarios. Um das Ziel des Wiederaufbaus des Staates zu erreichen, mussten die Regionen zusammenarbeiten. Das Endergebnis des Planspiels war, dass sich Allianzen und somit zwei Blöcke gebildete hatten, die im Krieg um Ressourcen miteinander standen.
Was zunächst lustig klingt, veranschaulicht allerdings, wie schnell es in unserer heutigen Welt zu Konflikten kommen kann. Mit einem teils mulmigen Gefühl im Bauch gingen die Gruppen wieder in Arbeitsgruppen zurück, um den Umgang mit dem Überthema Krise etwas genauer zu beleuchten.
Hierbei wurden nun auch Faktoren wie die Medien, das eigene Umfeld oder auch die Politik miteingeschlossen. Das Ergebnis war zunächst sehr ernüchternd. Es gab viele unterschiedliche Gruppenergebnisse und auch bei weiteren Debatten, fanden die Gruppen keine einheitliche Lösung für einen Umgang mit Krisen. Das sollte sich im weiteren Verlauf des Seminars allerdings noch ändern.
Der Morgen des letzten Tages stand zunächst unter dem Motto: Junge Menschen denke die europäische Integration neu. Themen wie Umweltschutz und Soziale Gerechtigkeit wurden diskutiert, aber auch über das Thema Sicherheit wurde gesprochen. Der Konsens hier war, dass wir den Frieden nur gewähren können, wenn wir für unsere Europäischen Werte einstehen und die Demokratie bewahren. Man hatte ein wenig das Gefühl, in manchen Augen ein Blitzen von neuer Hoffnung und Motivation zu sehen, als vielen klar wurde, dass die Hoffnung auf eine friedliche Zukunft noch nicht verloren ist.
Doch was ist nun die Antwort auf die Frage, wie wir mit Krisen umgehen sollten? Das Seminar endete mit einer Diskussionsrunde mit dem Vorsitzenden des Rotary Club Sankt Wendel Erich Prezewowsky. Dieser fasste die Gedanken der Teilnehmer relativ passend zusammen. Er sagte, dass wir uns alle immer wieder darauf konzentrieren müssen, Kompromisse zu finden. Nur so können wir unsere Konflikte ausarbeiten und beenden.
Voraussetzung für die Kompromissfindung ist allerdings auch politisches Engagement. Nicht nur die Teilnehmer des Seminares, sondern auch Sie können Multiplikatoren für politische Beteiligung und Bildung sein. Wir müssen Dinge auf Augenhöhe hinterfragen und diskutieren. Dieser Austausch ist der Grundpfeiler für das Bewahren unseres Friedens und ist gleichzeitig Ausgangspunkt für eine sichere und friedliche Zukunft.
Mit vielen neuen Gedanken und Ansätzen im Kopf endete das Seminar. Was bis heute geblieben ist, ist das Bewusstsein für die Wichtigkeit von offener und konstruktiver Kommunikation, besonders in Krisenzeiten.
Unsere Welt-Eine Welt

Eine Welt. Podcast Nr. 4 ist online
Der „Eine Welt“ Podcast des MPG informiert über die aktuelle Situation der Bürger*innen und der Schülerinnen und Schüler, besonders der an der Mekelle Adventist School, in Äthiopien. Die Podcast-Folgen könnt ihr hier anhören. Viel Spaß beim Hören.

Journalismus einfach selbst gemacht – Projekttage mit der ZAITUNG
Die alljährlichen Projekttage finden wieder am Max-Planck-Gymnasium statt. Zu dieser Zeit stehen die Türen der ZAITUNG noch weiter offen als sowie so schon, denn auch dieses Jahr sind kreative und schreibbegeisterte Schüler und Schülerinnen eingeladen, sich für diese drei Tage zu uns zu gesellen und sich ganz der Kunst des Schreibens zu widmen.

Lingua Romanis – Sprache der Römer
Salve! Damit beginnen 4 Jahre Pflichtunterricht der antiken Sprache Latein und dieses Wort ist meist auch das einzige, das im Lateinunterricht frei gesprochen wird. Denn Latein ist eine tote Sprache. Aber ist es wirklich so tot und aus welchen Gründen sollte man sich jahrelang mit einer solchen Fremdsprache beschäftigen?

Über NS-Zeit im Franke Wiki lernen
Im Geschichtsunterricht eines Q3-Grundkurses von Herr Franke bekamen die Schülerinnen und Schüler als Hausaufgabe erteilt, ein Wiki zu erstellen, welches sich mit der Zeit des Nationalsozialismus befasst. Jede Schülerin und jeder Schüler darf daran teilnehmen, man brauche lediglich eine Account auf Fandom Wiki und solle etwas von dem Thema verstehen.

Der lyrische Kalender
„Dichtung ist die schönste Form, Träume zu verwirklichen“. Unter diesem Motto des deutsch-österreichischen Poeten Klaus Ender stand auch die Unterrichtseinheit im Fach Deutsch, die die Klasse 6b zu Beginn des zweiten Halbjahres durchführte.

Das Detail im Bild – Keine tausend Bilder auf dem Smartphone!
Nicht nur kleine Erinnerungsfotos knipsen, sondern auch mal professioneller fotografieren. Sowas lernen die Schüler und Schülerinnen in dem Projekt Kreatives Fotografieren.

Schizophrenie am Beispiel von Büchners “Lenz”
Stell dir vor, du wünschst dir, auf dem Kopf gehen zu können und urplötzlich ergreift dich eine riesenhafte, namenlose Angst. Diese Angst überredet dich zu immer verrückteren Taten, dein Umfeld entfremdet sich von dir, dein Leben scheint zerstört. Eine erschreckende Vorstellung für den durchschnittlichen, psychisch gesunden Schüler – doch genau mit diesen Symptomen und dem […]

“Immer wieder wächst das Gras” Verdun Fahrt 2016
Tag 1 Am Mittwochmorgen pünktlich um 8 Uhr machten sich einige Schüler der Q2, in Begleitung von Frau Dr. Sauer, Herr Jaehnig, Frau Orjollet-Ebel und Frau Müller, mit dem Bus auf nach Frankreich, in die Stadt Verdun, um den 1. Weltkrieg vor Ort genauer kennenzulernen.


